Was die Zentralschweizer Kantone 2016 meistern müssen

Das Regionaljournal wirft vom 4. bis 8. Januar einen Blick in die Kantone. Eines haben sie dieses Jahr gemeinsam: Überall finden Wahlen statt. Doch das ist längst nicht die einzige Herausforderung, welche ihnen bevorsteht.

Der abtretende Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin an einer Pressekonferenz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Zuger Finanzdirektor Peter Hegglin wurde in den Ständerat gewählt. Bereits im Januar wird sein Nachfolger bestimmt. Keystone

Noch nicht lange ist es her, da waren die eidgenössischen Wahlen. Als Folge dieser finden beispielsweise im Kanton Zug bereits im Januar Ersatzwahlen statt. Dann wird der Nachfolger von Peter Hegglin ernannt, der zum Ständerat gewählt worden ist. Gut einen Monat später sind dann drei weitere Kantone dran: In Ob- und Nidwalden stehen ebenfalls Ersatzwahlen an, in Uri sind es Gesamterneuerungswahlen.

Knappe Finanzen - auch 2016

Doch damit nicht genug: Der Kanton Obwalden entscheidet 2016 ausserdem darüber, ob die Erbschaftssteuer abgeschafft werden soll und allenfalls über eine Steuererhöhung. Oder in Nidwalden sind nahmhafte Bauprojekte auf dem Weg.

Der Kanton Luzern hat sich zum Ziel gesetzt, ab 2017 während drei Jahren insgesamt 330 Millionen Franken zu sparen - eine Herkulesaufgabe. Bis im April 2016 sollen erste Sparvorschläge vorliegen.

Neues Wahlsystem im Kanton Schwyz

Im Kanton Uri dreht sich dieses Jahr nebst den Wahlen alles um die Abstimmung über den zweiten Gotthard-Strassentunnel. Wahlen und Abstimmung finden am 28. Februar statt.

Die Bevölkerung des Kantons Schwyz wird im März erstmals nach dem neuen Wahlsystem, dem Doppelten Pukelsheim, das Kantonsparlament wählen.

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