Zentralschweiz will doch beim Innovationspark mitmachen

Anfang Jahr ist der Schweizerische Innovationspark gestartet - ohne Standort in der Zentralschweiz. Das soll sich nun ändern: Die Hochschule Luzern hat den Auftrag erhalten, eine Anbindung der Zentralschweiz zu prüfen.

Gebäude der Hochschule Luzern in Horw Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein möglicher Standort für den Innovationspark Zentralschweiz wäre die Hochschule Luzern in Horw. zvg/Hochschule Luzern

Mit dem Innovationspark will der Bund die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz stärken. Im Umfeld der ETHs Zürich und Lausanne sowie an den Standorten Biel, Basel und im Aargau sollen Forschung und Entwicklung auf Spitzenniveau gefördert werden.

Die Zentralschweiz ging bei der Vergabe der Standorte leer aus. Die Kantone wollen das ändern. Sie haben die Hochschule damit beauftragt, nach Wegen zu suchen, wie die Region sich doch beteiligen kann. Zur Unterstützung wurde vor kurzem ein Verein «Innovationspark Zentralschweiz» gegründet, mit Vertretern der Kantone und aus der Wirtschaft.

Anbindung an Zürich

Es sei wichtig für die Region, dass die Zentralschweiz im Innovationspark mitmachen kann: «Wir verpassen etwas, wenn wir da nicht dabei sind», sagt Andrea Weber Marin, Vize-Direktorin und Forschungsleiterin an der Hochschule Luzern. Sie leitet das Projekt.

Vorstellbar sei eine Anbindung an den Standort Zürich. In welcher Form, ist noch offen. Klar ist hingegen, dass sich die Zentralschweiz mit dem Thema «Building Excellence» einbringen will. «In der Gebäude- und Energietechnik haben wir bereits grosse Erfahrung, und mit dem neuen Departement Informatik kommt nun auch die Digitalisierung im Bau hinzu», sagt Andrea Weber.