Zentralschweiz will ein Stück Innovationspark

Die sechs Zentralschweizer Kantone bewerben sich gemeinsam als Netzwerkstandort des geplanten Nationalen Innovationsparks Schweiz. Die Zentralschweizer wollen Kompetenzen im Bereich Gebäudetechnik und Aviatik einbringen. Dies haben die Gesamtregierungen entschieden.

Visualisierung des geplanten Innovationsparks in Villigen, Aargau. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Visualisierung des geplanten Innovationsparks in Villigen, Aargau. Keystone

Die Zentralschweizer Bewerbung konzentriert sich nicht auf einen einzigen Standort. Im Fokus stehen sechs Areale in Horw, Emmen, Zug, Küssnacht, Brunnen und Altdorf. Diese werden von Privaten entwickelt und könnten im Zusammenhang mit dem Netzwerkstandort genutzt werden.

Aufbauhilfe von sechs Millionen Franken

Bei einem Zuschlag wollen die Zentralschweizer Kantone für den Aufbau des Netzwerkstandorts während zehn Jahren maximal sechs Millionen Franken aufwenden, heisst es in einer Mitteilung.

Der geplante Nationale Innovationspark besteht aus den zwei Hauptstandorten der ETH in Zürich und Lausanne. Diese sollen mit einer noch unbestimmten Anzahl an Netzwerkstandorten ergänzt werden. Interessierte Kantone müssen bis Ende März 2014 ihre Bewerbung einreichen. Die Sonderbotschaft des Bundesrats dazu soll 2015 ins Parlament kommen. 2016 soll sie in Kraft treten.