Steuervorlage 17 Zentralschweizer Kantone sind grundsätzlich zufrieden

In den Kantonen Schwyz und Zug kommt die Steuervorlage gut an. Schwieriger dürfte ihr Stand in kleineren Kantonen sein.

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Bildlegende: Bundesrat Ueli Maurer schickt die Steuervorlage 17 ins Rennen. Keystone

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Steuervorlage 17 - das ist neu

Der Aufwand für die Forschung soll zu 150 Prozent von den Steuern abgezogen werden können. Dividenden sollen zu mindestens 70 statt 60 Prozent besteuert werden. Ausserdem sollen die Unternehmen um 30 Franken höhere Familienzulagen bezahlen. Die Kantone sollen statt 17 Prozent 21,2 Prozent der Einnahmen aus der direkten Bundessteuer erhalten.

  • Der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler hat selber bei der neuen Vorlage mitgearbeitet. Er ist zufrieden damit. Sein Kanton hat verhältnismässig viele ausländische Unternehmen und hat im Februar auch schon die USR III angenommen.
  • Auch im Kanton Schwyz steht man der Steuervorlage grundsätzlich positiv gegenüber.
  • Nach wie vor einen schweren Stand dürfte die Vorlage in kleineren Kantonen haben. Grund: Die Familien- und Ausbildungszulagen würden flächendeckend um 30 Franken erhöht - in KMU-lastigen Kantonen dürfte dies weniger gut ankommen.