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Zentralschweiz Zug: Keine Angst vor USR III

Die Umsetzung der Unternehmenssteuer-Reform III (USR III) gibt zu reden - besonders in Zug, wo viele ausländische Firmen ansässig sind. Der städtische Finanzdirektor Karl Kobelt macht sich aber keine Sorgen, dass die Firmen abwandern.

Eine Häuserzeile in der Stadt Zug.
Legende: Auch in Zug beschäftigt man sich mit der Unternehmenssteuer-Reform und ihren Auswirkungen. SRF Christian Oechslin

Zug will mit der Umsetzung der USR III den Gewinnsteuersatz von aktuell 14,6% auf 12% senken. Damit wären die Gewinnsteuern so tief wie sonst nirgends in der Schweiz. Deshalb ist der städtische Finanzdirektor Karl Kobelt zuversichtlich: «Wir glauben nicht, dass wir einen Schaden davon tragen, denn die Firmen, welche jetzt privilegiert besteuert werden, bezahlen künftig mehr.»

Auswirkungen sind absehbar

Ausserdem sei alles sehr vorhersehbar: «Durch die gute Kommunikation des Kantons Zug wissen die Unternehmen sehr genau, was auf sie zukommen wird», und deshalb werde es auch für die Stadt Zug kaum zu Überraschungen kommen.

Die Schweiz muss ausländische Firmen gleich besteuern wie solche aus der Schweiz - dies, damit sie die gleichen Voraussetzungen wie die EU hat. Die Umsetzung der Unternehmenssteuer-Reform III wird frühestens auf den Januar 2019 erwartet. Im Februar 2017 gibt es dazu allerdings noch eine nationale Volksabstimmung.

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