Zug will preisgünstigen Wohnraum schaffen

Mit verschiedenen Massnahmen will der Zuger Stadtrat den Anteil von preisgünstigen Wohnungen steigern: Verdichtet bauen, städtische Grundstücke abgeben und Genossenschaften unterstützen. Dies sind die Massnahmen zur Umsetzung der Intiative «Wohnen in Zug für alle».

Im Juni 2012 nahm die Stadt Zug die links-grüne Initiative «Wohnen in Zug für alle» an. Diese fordert Massnahmen zum Erhalt und zur Schaffung von preisgünstigen Wohnungen und die Förderung des gemeinnützigen und genossenschaftlichen Wohnungsbaus.

Am Montag hat der Stadtrat dargelegt, wie er diese Forderung umsetzen will: So sollen zum Beispiel auf den Arealen entlang der Gubel- und der General-Guisan-Strasse, der Nord- und der Baarerstrasse sowie in der Äusseren Lorzenallmend höhere Ausnützungen möglich werden.

Um neues Land für günstige Wohnungen zu kaufen stünden der Stadt 6,6 Millionen Franken zur Verfügung, welche dann Wohnbaugenossenschaften günstig übernehmen könnten. Für eine preisgünstige 4,5-Zimmer-Wohnung darf in der Stadt Zug ein Mietzins von maximal 2470 Franken netto verlangt werden. Derzeit gibt es rund 2000 solche günstigen Wohnungen. Die Umsetzungsstrategie kommt nun vor das Stadtparlament.