Zuger Baudirektion muss sparen

Die angespannte Finanzlage des Kantons Zug wirkt sich auch auf die Projekte der Zuger Baudirektion aus. Die Werterhaltung der bestehenden Hoch- und Tiefbauten stehe in den kommenden Jahren vor dem Neubau, sagte Baudirektor Urs Hürlimann am Mittwoch.

Regierungsgebäude des Kantons Zug. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bei Gebäuden, die dem Kanton gehören - hier das Zuger Regierungsgebäude - wird nicht gespart. Keystone

Vor 100 Tagen hat Regierungsrat Urs Hürlimann von der Gesundheits- in die Baudirektion gewechselt. Am Mittwoch wies er vor den Medien darauf hin, dass jetzt auch in der Baudirektion gespart werden müsse.

Es werde Verschiebungen und Verzögerungen bei Projekten geben, sagte Hürlimann. Projekte, die das Volk aber bereits bewilligt habe, würden realisiert, wenn auch vielleicht etwas weniger schnell. Hürlimann erwähnte die Tangente Zug/Baar, die Umfahrung Hünenberg oder die Kantonsschule Menzingen.