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Zweiter Wahlgang in Emmen Die SP muss um ihren Gemeinderatssitz bangen

Vier Kandidaten bewerben sich um die zwei freien Sitze. Im ersten Wahlgang schaffte kein Kandidat das absolute Mehr.

Die vier Kandidaten im Portrait
Legende: Felix Müri SVP, Patrick Schnellmann CVP, Brahim Aakti SP und Vital Burger parteilos (von links) sind noch im Rennen. Keystone, SRF, zvg

In den letzten Jahren galt im Emmer Gemeinderat die Konkordanz. Alle grossen politischen Lager waren vertreten: Die FDP mit zwei Sitzen, SVP, CVP und SP mit je einem. Doch nun, bei der Ersatzwahl am 23. September, könnte sich das ändern.

Im Gemeinderat sind tragfähige Lösungen wichtig, nicht das Parteibüchlein
Autor: Patrick SchnellmannKandidat CVP

Nach dem Rücktritt von Urs Dickerhof (SVP) und Susanne Truttmann (SP) greift die CVP an. Ihr Kandidat Patrick Schnellmann kann sich gute Chancen ausrechnen. Er landete im ersten Wahlgang auf dem zweiten Rang. Gut möglich also, dass er die SP aus dem Rat wirft. Das sei nicht so entscheidend, findet er: «Im Gemeinderat sind tragfähige Lösungen wichtig, nicht das Parteibüchlein.»

Der Kandidat der SP, Brahim Aakti, aber warnt: Ohne SP bestehe die Gefahr, dass die sozialen Aspekte zu kurz kämen. «Darunter würde die Qualität der Lösungen leiden, die erarbeitet werden.»

Alle Parteien sollten vertreten sein.
Autor: Felix MüriKandidat SVP

Ähnlich sieht es auch der Kandidat der SVP, der Nationalrat Felix Müri. Er fände es nicht gut, wenn die SP nicht mehr im Gemeinderat wäre, sagt er: «In der jetzigen Situation sollten alle Parteien vertreten sein.»

Die Kandidaten der etablierten Parteien bekommen auch noch weitere Konkurrenz: Vom parteilosen Vital Burger. Seine Chance scheinen aber gering. Im ersten Wahlgang war er weit abgeschlagen.

Die Resultate des ersten Wahlgangs

Name
Stimmen
Felix
Müri (SVP)
2340
Patrick
Schnellmann (CVP)
2322
Brahim
Aakti (SP)
1698
Monique
Frey (Grüne)
1608
Vital
Burger (parteilos)
360
Absolutes
Mehr
2431

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Trotzdem die SVP für die meisten SP-Politiker das "Schlimmste" im Land sei, ist unter den 4 Kandidaten der SVP-Kandidat Felix Müri der einzige, der sich auch einen SP-Sitz im Gemeinderat wünscht (es sollten alle Parteien vertreten sein)! Ein kleines Beispiel, das aber viele politische Fakten klar und deutlich darstellen kann!
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