7 1/2 Jahre Gefängnis für Drohung mit einem Blutbad

Um Geld von der Stadt Zürich zu erpressen, hat ein 32jähriger Mann mit Bomben und einem Blutbad gedroht. Das Bezirksgericht Zürich will ihn deshalb für 7 1/2 Jahre wegsperren.

Er sprenge den Flughafen, den Zürcher Hauptbahnhof oder Schulen in die Luft, wenn ihm die Stadt nicht 100 Millionen Franken zahle, forderte der Mann in E-Mails und Briefen. Die massiven Drohungen trafen im Frühling 2012 über einen längeren Zeitraum bei der Stadt ein. Vom Bezirksgericht Zürich hat der Erpresser dafür nun die Quittung erhalten: Es verurteilt ihn zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 7 1/2 Jahren.

In der Verhandlung am Dienstag hatte der Mann bestritten, dass er der Urheber der Drohungen sei. Sein Verteidiger hatte deshalb einen Freispruch gefordert. Das Gericht schenkte den Aussagen des Angeklagten aber keinen Glauben. Dennoch blieb es mit seinem Urteil leicht unter dem vom Staatsanwalt geforderten Strafmass. Dieser wollte den Erpresser für 9 Jahre einsperren lassen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.