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Abstimmung Kanton Zürich Steuergeschenk für Firmen oder Hilfe in der Not?

Wenn Zürcher Unternehmen Grundstücke oder Gebäude verkaufen, dann bezahlen sie auf den Gewinn eine Grundstückgewinnsteuer. Das müssen sie auch dann tun, wenn es geschäftlich schlecht läuft und sie Verluste verzeichnen. In anderen Kantonen, können Firmen ihre Geschäftsverluste hingegen mit Grundstückgewinnen verrechnen.

Darum geht es:

Mit der Revision des Steuergesetzes soll die Ungleichbehandlung beseitigt werden. Neu sollen auch Zürcher Unternehmen ihre Geschäftsverluste bei der Grundstückgewinnsteuer abziehen können. Dagegen hat die Alternative Liste das Referendum ergriffen.

Das sagen die Befürworter der Revision:

Die neue Regelung helfe insbesondere kleinen Unternehmen in einer schwierigen Lage zu überleben. Zürich soll hier gleichziehen mit anderen Kantonen.

Das sagen die Gegner:

Die Revision sei ungerecht gegenüber Bürgerinnen und Bürgern. Diese müssten eine Grundstückgewinnsteuer bezahlen, egal wie es wirtschaftlich um sie stehe. Die Zeche der Revision würden die Gemeinden bezahlen.

Audio
Pro und Contra Abstimmung zu Grundstückgewinnsteuer
03:14 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 24.05.2018.
abspielen. Laufzeit 03:14 Minuten.

Die Parolen der Parteien:

Die Parolen der Parteien

JA zur Vorlage
FDP, SVP, EDU
NEIN zur Vorlage
SP, Grüne, GLP, CVP, AL, EVP

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2 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Firmen, Konzernen und Topverdienern weiter die Wohlstandsschere öffnen: das muss endlich ein Ende haben! Der Mittelstand ist bereits akut in Gefahr. Für jeden, der mehr Gerechtigkeit in der Verteilung der Lasten will, kann es nur ein Nein geben!
    1. Antwort von Edi Steinlin  (Chäsli)
      Richtig, das darf ja nicht wahr sein, da muss sich jeder Steuerzahler/in mit Lohnausweis blöd vorkommen.