Ertappt beim Geldbetrug Anzeige gegen Mitarbeiterin der Stadt Zürich eingereicht

Es geht um eine Schadenssumme von rund 100'000 Franken. Eine Mitarbeiterin der Sozialen Dienste soll mehrere kleine und unauffällige Beträge ausgelöst und sich damit selbst bereichert haben. Die Stadt hat Strafanzeige eingereicht.

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Bildlegende: Eine städtische Mitarbeiterin soll sich selbst bereichert haben. Sie wurde entlassen. Keystone

Interne Abklärungen haben den Verdacht erhärtet: Eine Mitarbeiterin der Sozialen Dienste soll die Stadt Zürich mit falschen Auszahlungen um rund 100'000 Franken erleichtert haben. Wie Beatrice Henes, die Kommunikationsverantwortliche der Sozialen Dienste, bestätigt, handelt es sich um kleine, unauffällige Beträge aus Krankenkassenfällen.

Strafanzeige und Entlassung

Die Sozialen Dienste haben Strafanzeige eingereicht, und die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren. Man habe alle nötigen Massnahmen in die Wege geleitet, um den Vorfall lückenlos aufzuklären, heisst es in der Mitteilung der Stadt. Die Mitarbeiterin wurde entlassen.

Die Sozialen Dienste der Stadt Zürich

Die Sozialen Dienste stellen die soziale Grundversorgung in der Stadt Zürich sicher. Sie erbringen unter anderem die ambulanten sozialen
Dienstleistungen. Dazu gehören Sozialhilfe, Jugend- und Familienhilfe und vormundschaftliche Massnahmen.