Auf solidem Fundament: Die Pensionskasse der Stadt Zürich ist 100

Die Versicherten der Pensionskasse der Stadt Zürich können ruhig schlafen: Ihre Kasse ist eine der grössten und solidesten der Schweiz und ihre Leistungen sind im 100. Jahr mehr als gedeckt. Das war nicht immer so, wie ein Buch zum Jubiläum zeigt.

Martin Illi, Autor des Buchs «Ruhestand statt Altersnot» im Studio des Regionaljournals Zürich Schaffhausen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Martin Illi mit seinem Buch «Ruhestand statt Altersnot» im Studio des Regionaljournals Zürich Schaffhausen. SRF

30'000 Versicherte, 16'000 Pensionierte - die Pensionskasse der Stadt Zürich PKZH ist eine der grössten der Schweiz. Sie verwaltet ein Vermögen von gegen 14 Milliarden Franken und ist mit einem Deckungsgrad von 110 Prozent gut aufgestellt. Im Jubiläumsjahr kann die Kasse ohne Sorge in die Zukunft blicken.

Hart erkämpft - fast gescheitert

Das war nicht immer so. Gegründet wurde das Sozialwerk 1913 als «Städtische Versicherungskasse». Für diesen Schritt brauchte es starken Druck der Gewerkschaften und Personalverbände. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Pensionskasse zum Sanierungsfall, weil sie in der Krise der 30er Jahre als Arbeitslosenkasse «missbraucht» wurde.

Der Historiker Martin Illi und der Mathematiker und PKZH-Geschäftsleiter Ernst Welti zeichnen diese wechselvolle Geschichte in einem Buch zum Jubiläum nach. Und sie betten diese Geschichte ein in grössere Zusammenhänge, wie zum Beispiel die Einführung der AHV. Historisches Bildmaterial illustriert diesen Kampf um die Sozialwerke in der Schweiz.

Faksimile eines Inserates zur Abstimmung im Jahr 1924 über den Ausbau der Städtische Verischerungskasse. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Abstimmungskampf 1924: Die «städt. Versicherungskasse» hat eine wechselvolle Geschichte. zvg