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AuPark in Wädenswil Heute eine Brache - morgen ein Gymnasium

Eine Visualisierung, die geplante Wohnhäuser und eine Allee zeigt
Legende: Der AuPark soll 2028 eröffnet werden. Ein Gebiet gleich beim Zürichsee und am Öffentlichen Verkehr angeschlossen. zvg

Heute stehen einsame Wohnwagen auf dem Industrieareal. In spätestens zehn Jahren sollen im AuPark Schülerinnen und Schüler ins Gymansium gehen, daneben sind Wohnungen und Gewerberäume geplant. Der AuPark bringe eine Aufwertung für den Stadtteil, aber auch für die ganze Stadt Wädenswil, sagt Stadtpräsident Philipp Kutter.

Das Projekt ist eine Chance, eine gute Sache.
Autor: Philipp KutterStadtpräsident Wädenswil

Die Gestaltung des ehemaligen Industrieareals war in Wädenswil umstritten. 16 Einsprachen sind gegen den ersten Gestaltungsplan eingegangen.

Kritisiert wurde der Anteil der bezahlbaren Wohnungen, das energetische Konzept und die Erschliessung des Öffentlichen Verkehrs. Unterdessen seien fast alle Kritikpunkte aus der Welt geschaffen, so Philipp Kutter weiter.

  • Der Anteil bezahlbarer Wohnraum wurde von 12, 5 auf 20 Prozent erhöht.
  • Die erlaubte Gebäudehöhe wurde auf maximal 25 Meter begrenzt; Hochhäuser sind auf dem Areal explizit ausgeschlossen.
  • In den Vorschriften wird neu explizit festgehalten, dass die Energieversorgung nachhaltig und mehrheitlich mit erneuerbaren Energien erfolgen muss.

Auf dem Areal soll auch die neue Kantonsschule Zimmerberg entstehen. Geplant ist, dass die Schülerinnen und Schüler spätestens 2028 dort zur Schule gehen - also dann, wenn der neue AuPark mit Wohnungen, Geschäften und Park eröffnet wird. Bereits 2020 startet der Schulbetrieb in einem Provisorium, welches nicht auf dem AuPark-Areal liegt.

Als nächstes kommt der Gestaltungsplan ins Parlament. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann das Referendum ergriffen werden.

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