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Kein Parlament für Horgen: Interview mit Gemeindepräsident Theo Leuthold
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 17.11.2019.
abspielen. Laufzeit 01:55 Minuten.
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Aus den Gemeinden Nein zum Parlament in Horgen, Ja zum Au-Park in Wädenswil

Horgen will kein Parlament und Wädenswil ebnet der Kantonsschule den Weg. Die Entscheide aus den Zürcher Gemeinden.

Horgen will ein Dorf bleiben

Horgen aus der Vogelperspektive.
Legende: Horgen sagt Nein zur Bildung eines Parlaments. Keystone

Entscheide zur Gemeindepolitik werden in Horgen weiterhin an der Gemeindeversammlung getroffen. Die Stimmbevölkerung hat die Bildung eines Parlaments mit einem Nein-Stimmenanteil von 70 Prozent deutlich abgelehnt. Damit bleibt Horgen mit seinen rund 23'000 Einwohnerinnen und Einwohnern die grösste Gemeinde im Kanton Zürich ohne Parlament. Gemeindepräsident Theo Leuthold zeigt sich hocherfreut über den Entscheid. «Die Gemeindeversammlung hat sich bewährt», sagt er im Regionaljournal Zürich Schaffhausen. Horgen wolle ein Dorf bleiben. Das Parlament gefordert hatte SP-Lokalpolitiker Alfred Fritschi mit einer Einzel-Initiative. Die Gemeindeversammlung sei ein alter Zopf, so Fritschi. Nur zwei bis drei Prozent der Stimmberechtigten würden an den Gemeindeversammlungen teilnehmen – 97 Prozent seien nicht vertreten.

Wädenswil ebnet den Weg für die Kantonsschule

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Wädenswil haben den Gestaltungsplan für die Überbauung Au-Park abgesegnet – mit 62 Prozent Ja-Stimmen. Damit ist auch die Zukunft der neuen Kantonsschule gesichert. Auf dem Areal soll neben Wohnungen, Gewerbe und einem Park auch das neue Gymnasium für das linke Zürichseeufer entstehen. Gegen den Gestaltungsplan hatten Grüne und Grünliberale das Referendum ergriffen. Die dichte Bebauung verschandele die Landschaft, das Ortsbild leide und die Bauherren würden zu viel Profit aus dem Projekt ziehen, so die Begründung der Gegner. Die Befürworter der Vorlage trugen vor allem die Bedeutung der Kantonsschule für die Region ins Feld. Bei Ablehnung der Vorlage hätte sich der Bau des neuen Gymnasiums um Jahre verzögert.

Wichtige Entscheide aus den Gemeinden

Zürcher Oberland
Die Kehrichtverwertung Zürcher Oberland KEZO ändert ihre Statuten. Alle 36 Gemeinden, die dem Zweckverband angehören, haben die Änderung angenommen. Zustimmung kam auch von der Männedorfer Stimmbevölkerung. Die Gemeinde hatte die Statutenänderung offiziell bekämpft.
SchlierenDie Stadt Schlieren kann das Areal, auf dem das Alterszentrum Sandbühl steht, für gut 15 Millionen Franken an das Spital Limmattal verkaufen. 61 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben dem Verkauf zugestimmt.
OberriedenDie Gemeinde Oberrieden kann 1,8 Millionen Franken in den Sportplatz Cholenmoss investieren. 56 Prozent der Stimmbevölkerung haben sich dafür ausgesprochen. Gebaut wird ein Kunstrasenfeld und der Sportplatz wird verbreitert.
Kloten
Kloten erhält ein zweites, gedecktes Eisfeld. Das Stimmvolk hat sich mit gut 71 Prozent Ja-Stimmen für das Projekt am Schluefweg ausgesprochen.
BrüttenDie Sanierung der Säntisstrasse in Brütten kann nicht vollzogen werden. 59 Prozent der Stimmberechtigten wollen die nötigen 1,9 Millionen Franken nicht ausgeben. Für Kritik sorgte vor allem die Verschmälerung der Strasse.
Gossau
Klares Ja zur multifunktionalen Sporthalle in Gossau: Gut 78 Prozent der Stimmberechtigten haben ein Ja in die Urne gelegt.
Dübendorf/SchwerzenbachDas Schulhaus Grüze 5 wird für fast 26 Millionen Franken neu gebaut. Fast 84 Prozent der Stimmberechtigten der Gemeinden Dübendorf und Schwerzenbach haben dem Projekt zugestimmt.
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