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Störung behoben Bahnstrecke Zürich-Chur wieder frei

  • Die SBB hat die Störung auf der Strecke zwischen Au und Wädenswil behoben.
  • Die Bahnstrecke zwischen Zürich und Chur war am frühen Mittwochmorgen wegen einer Entgleisung unterbrochen.
  • Zwischen Au und Wädenswil verkehrten bis kurz vor 11 Uhr keine Züge.
  • Es kam Verspätungen, Zugausfällen und Umleitungen.

Der Unfall passierte kurz vor 6 Uhr beim Bahnhof Wädenswil. Ein Wagen mit Schottersteinen, die für Gleisarbeiten benötigt wurden, sprang gleich mit mehreren Achsen aus den Schienen.

Tausende Pendler betroffen

Weshalb der Bauzug entgleiste, ist gemäss Angaben der SBB noch unklar. Der Unfall sei genau bei einer Weiche passiert. Man werde nun untersuchen, ob diese für den Vorfall verantwortlich sei. Auch die Schweizerische Sicherheits-Untersuchungsstelle Sust wird eine Abklärung starten. Wie gross der Sachschaden ist, steht ebenfalls noch nicht fest.

Indirekt oder direkt betroffen waren laut SBB-Sprecher Oli Dischoe tausende Pendler. «Die SBB setzte zwischen Au und Wädenswil Shuttle-Busse ein», sagte Dischoe zu SRF. Es habe aber Verzögerungen und Ausfälle gegeben.

Bei solchen Fällen arbeite die SBB mit verschiedenen regionalen und lokalen Transportunternehmen zusammen. «Diese Unternehmen müssen dann Busse und Chauffeure stellen und das braucht Vorlaufzeit», sagt Dischoe weiter. Die Abklärungen zum Zwischenfall sind am Laufen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von R. Burlet (RoBu)
    Es ist von Vorteil abzuwarten mit vorschnellen Urteilen und Vorwürfen, bis die Untersuchungen abgeschlossen und die Ergebnisse bekannt sind. Mann/Frau bekommt schliesslich den Lohn auch erst gegen Ende Monat wenn dann die Arbeit gemacht ist....
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  • Kommentar von Lars Kündig (Lars Kündig)
    Die Verspätungen, Unfälle und Gleisbrüche etc sind alle Resultat des Kurses den die SBB fährt (ironie im Wort). Man hat trotz Verstaatlichung Kostendruck und bezahlen will der Pendler auch nicht mehr. Aber ein immer grösser werdendes Angebot an Zügen/Strecken/Regelmässigkeiten muss auch ein höheres und schnelleres Wartungskontingent mitbringen. Eine Rechnung die irgendwann (jetzt?) nicht mehr aufgeht.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Das ist wie mit allen anderen Infrastrukturen. Die privaten Dichtestressgewinne und die daraus troepfelnden Steuern schwinden, und die unbeteiligten Buergern und dem Staat (lies Nochsteuerzahler) aufgepuckelten sozialisierten Megakosten fuer den gleichzeitigen Ausbau und Unterhalt der Infrastrukturen explodieren....
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  • Kommentar von wolf gir (lefti)
    Es wird Zeit die Privaten Auftragnehmer für Repsraturen und Streckenunterhalt besser zu prüfen und nach einem solchen Zwischenfall in Regress zu nehmen Jedem Pendler der heute zu spät zur Arbeit kommt mit einem Tageslohn durch die Firma entschädigen Dann wird wieder seriös geplant und gearbeitet
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    1. Antwort von marc rist (mcrist)
      Pendeln von Chur nach Zürich scheint mir ohnehin etwas krass. Da wäre es höchste Zeit umzuziehen. Und je stärker die Verkehrsnetze in der Schweiz überlastet sind desto mehr häufen sich Zwischenfälle und entsprechende Unterbrüche.
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    2. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Die meisten Betroffenen pendeln auch nicht von Chur nach Zürich, aber z. B. von Wädenswil oder Pfäffikon SZ und sind deshalb von dieser Entgleisung betroffen.
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