Polizeieinsatz in Uster Bewaffneter Rentner verlässt Wohnung freiwillig

Nach 30 Stunden hat sich ein 74-Jähriger der Polizei ergeben. Er hatte sich zuvor mit einer Waffe im Haus verschanzt.

Strasse mit orangen Polizeischidern Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Zürcher Kantonspolizei sperrte das Gebiet um die Wohnung des Rentners grossräumig ab. SRF

  • Der Polizeieinsatz in Uster ist beendet. Es wurde niemand verletzt.
  • Der 74-jährige Rentner ist am Freitagnachmittag von der Polizei aus seiner Wohnung begleitet worden.
  • Der Mann sei selbst mit einem Rollator aus dem Haus gekommen, berichtet eine sda-Mitarbeiterin vor Ort.
  • Ein Verhandler hat es geschafft, ein Gespräch mit dem dementen Mann zu führen und ihn zum Aufgeben zu bewegen.
  • Der Mann bedrohte am Donnerstagmorgen eine Person mit einer Schusswaffe und verschanzte sich danach knapp 30 Stunden in seiner Wohnung.

Es sei eine sehr schwierige Situation gewesen, sagt Marc Besson von der Kantonspolizei Zürich. Die Polizei habe immer wieder mit dem Mann gesprochen und versucht ihn aus seiner Wohnung zu locken. Aber erst nach knapp 30 Stunden und langen Verhandlungen habe sich der Mann ergeben.

«  Der Mann hat sein Haus schlussendlich dank den Verhandlungen verlassen.  »

Marc Besson
Kantonspolizei Zürich

Der Mann sei unbewaffnet und unverletzt aus seiner Wohnung gekommen und nun zu einem Arzt gebracht worden, sagt Marc Besson. Warum sich der Mann so lange in seiner Wohnung verschanzt hat, weiss die Polizei noch nicht. Auch ob er in seine Wohnung zurück kann und ob er angezeigt wird, ist noch nicht unklar.