Bim Bam Bum: Ein Chorkonzert für Aug und Ohr

Der Zürcher Chor «Salti musicali» steht seit zehn Jahren auf der Bühne. Er singt nicht nur, er inszeniert und choreografiert seine Konzerte auch auf spezielle Art. Trotz gut besuchten Konzerten hat der Chor jedoch dasselbe Problem wie andere Chöre: Es fehlen Männer.

Konzertflyer: Kuhglocke mit Veloglocke. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Es klingelt: Bim Bam Bum zvg

Der Chor «Salti musicali» probt sein neustes Programm Bim Bam Bum im Zürcher Gemeinschaftszentrum Heuried. Acht Männer und 16 Frauen sind am Singen – aber nicht nur: Sie fahren auf der Bühne auch Velo, sie verkleiden sich als Kühe, sie schwingen Glocken und die Lieder sind choreographiert.

«Das ist sehr anspruchsvoll. Neben dem Singen muss man die Bewegungen koordinieren und die Requisiten im Auge behalten», sagt die Sängerin Petra Suter, «aber alles andere wäre uns zu langweilig».

Zu wenig Männerstimmen

Die Art und Weise, wie der kleine Zürcher Kammerchor seine Konzerte inszeniert, ist aufwändig. Von allen wird ein zeitlich grosses Engagement verlangt. Und so kämpft auch «Salti musicali» mit dem Problem der fehlenden Männerstimmen. Chorleiter Adrian Schmid: «Wir hatten im letzten Konzert noch vier Männerstimmen mehr. Alle haben aufgehört, weil es ihnen zu streng war bei uns.» Damit ist «Salti musicali» nicht allein – die meisten Chöre sind auf der Suche nach Männern.