Biorender: Soll Winterthur aussteigen oder dranbleiben?

Am 24. November stimmt die Stadt Winterthur über eine vorübergehende Gaspreiserhöhung für die Biorender AG ab. Die Anlage hat mit grossen, technischen Schwierigkeiten zu kämpfen und rentiert noch nicht. Die Preiserhöhung soll den Biogasproduzenten helfen, finanzielle Ausfälle zu überbrücken.

Die Stadt Winterthur stimmt wegen eines Behördenreferendums über eine Gaspreiserhöhung für die Biorender AG ab. Die Stadt Winterthur ist mit drei Millionen Franken an der Firma beteiligt. Das Unternehmen stellt aus Fleischabfällen Biogas her, hat aber mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen und ist deshalb auf die höheren Gaspreise angewiesen.

Hat ein «Nein» fatale Folgen?

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Parolen (6.11.13)

Ja: SP, Grüne, EVP, AL

Nein: FDP, SVP, CVP, GLP

Laut Hanspeter Haltner, Geschäftsführer der Biorender AG, hätte ein Nein der Winterthurer Stimmbürger fatale Folgen für die Firma. «Wir müssten dann die Bilanz deponieren.» Mattthias Gfeller (Grüne), Vorsteher der städtischen Werke, relativiert diesen Zusammenhang: Entscheidend sei, dass Biorender seine technischen Startschwierigkeiten rasch überwinden könne.