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Zürich Schaffhausen Brief an Bundesrat: Schaffhauser Regierung besorgt um Jobs

Der Schaffhauser Regierungsrat fordert vom Bundesrat eine rasche Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Denn die Unsicherheit schade dem Wirtschaftsstandort Schaffhausen. Ausserdem verlangt der Kanton, dass die Bedürfnisse des Grenzkantons Schaffhausen berücksichtigt werden.

Eine Glastür, darauf geschrieben "Tyco"
Legende: Für die Schaffhauser Regierung ein Zeichen für die verunsicherten Unternehmen: Der Wegzug der Firma Tyco. Keystone

Die Unternehmen in der Region Schaffhausen seien nach der Annahme der Minder-Initiative und der Masseneinwanderungsinitiative verunsichert, sagt der Schaffhauser Regierungsrat. Dies zeige sich auch am Wegzug von Tyco International Ltd., das angekündigt hat, seinen Hauptsitz nach Irland zu verlegen.

Deshalb wendet sich die Schaffhauser Regierung mit einem Brief an den Bundesrat. Die Forderung: Der Bundesrat soll möglichst rasch ein Konzept vorlegen, wie die Masseneinwanderungsinitiative umgesetzte werden könne. Und: Der Bundesrat soll die spezielle Situation von Schaffhausen als Grenzkanton bei den Massnahmen mitberücksichtigen.

Der Kanton habe zwei Hauptanliegen, sagt Regierungsrat Ernst Landolt im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen»: Die Unternehmen in Schaffhausen sollen das Fachpersonal weiterhin in ganzen Welt rekrutieren können. «Und als Grenzkanton dürfen wir bei der Rekrutierung von Grenzgängern keine Nachteile haben.» Das sei keine Extrawurst, sondern eine wichtige Voraussetzung, um die hohe Lebensqualität im Kanton Schaffhausen zu erhalten.

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