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Zürich Schaffhausen «Carlos» in Schutzhaft: sein Anwalt reicht Beschwerde ein

Das Zürcher Obergericht soll prüfen, ob die Inhaftierung des jugendlichen Straftäters «rechtlich korrekt und pädagogisch sinnvoll ist», wie es in der Mitteilung des Anwalts heisst. Und er verlangt, dass der junge Mann aus der Haft entlassen wird, bis das Gericht über die Beschwerde entschieden hat.

Legende: Video Beschwerde gegen Verlegung von "Carlos" in Gefängnis abspielen. Laufzeit 04:50 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 04.09.2013.

Sein Mandant habe sich in den letzten Monaten an alle Vorgaben gehalten, die ihm die Zürcher Jugendanwaltschaft gemacht habe, begründet der Anwalt die Beschwerde in seinem Schreiben. Er kritisiert, dass der Fall «Carlos» in den Medien verzerrt dargestellt worden sei.

Zehn Monate im Gefängnis und in einer geschlossenen Klinik

In der gegenwärtigen Diskussion sei beispielsweise «deutlich zu kurz gekommen», dass «Carlos» vor seiner Platzierung in der Wohnung während langer Zeit einem äusserst strengen Regime unterworfen war, etwa im Gefängnis beziehungsweise in der Psychiatrie.

Die durch «Carlos» ausgelöste öffentliche Diskussion über Form und Kosten des Jugendstrafvollzugs hält die Verteidigung für legitim. Allerdings könne diese nicht anhand von anekdotischen Beobachtungen von Einzelfällen erfolgen. Dies führe zu Verzerrungen.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von René Kiener, Biel
    Dem Idioten gehört eins ans Geweih geknallt ... der sollte endlich lernen sich zu benehmen !! Ausserdem sollte er 100% für die Strafverfahrens / Richter / Administrativkosten aufkommen >>> arbeiten gehen und bezahlen !! und nicht die Allgemeinheit,sprich Steuerzahler ... wir benötigen dringendst Gesetzes - Reformen,für was sind unsere Politiker eigentlich noch zu gebrauchen ?? Alles Pfeiffen ohne Rauch zu bilden ....
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    H.Häner,es ist nicht zu leugnen,der Bürger muss für astronom.Summen aufkommen,von denen er nichts hat,ihm Ende Monat nichts bleibt.Unsummen wandern blind ins Ausland,u.dank PFZ stieg die Ausländer-/Einbürgerungsquote massiv an.Über 60% der Soz'abhängigen sind Ausländer.Rechnete man die Eingebürgerten dazu,wären es wohl ca 2/3.Über 80% der Knastinsassen sind Ausländer,verantwortlich für ca.70%aller schweren Gewalttaten.Wir liefern+liefern wie Milchkühe im Anbindestall,es fehlen nur die Ohrmarken!
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  • Kommentar von E.Waeden, H
    Man könnte doch Carlos inkl. 1 Betreuer ins Wallis schicken. Dort arbeitet er dann 24 Std. für Kost & Logie als Schafhirte. Eine sinnvolle Beschäftigung, wo er lernt Verantwortung zu übernehmen. Vorteil daran wär' auch:" Ein Wolf müsst' nicht mehr zum Schutz der Schafe abgeschossen & ein unverbesserlicher Straftäter nicht mehr zum Schutz vor Menschen weggesperrt werden.
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