Dämpfer für Häuser-König vom Seefeld: Börsengang ist geplatzt

Urs Ledermann hat den Börsengang seiner Immobilienfirma in letzter Minute abgeblasen. Der angekündigte Gang hätte 130 Millionen Franken in die Kasse spülen sollen. Dieses Ziel wurde nicht erreicht. Die Investoren hatten zu wenig Interesse an den Aktien.

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Bildlegende: Die Ledermann Immobilien AG bleibt ein nicht börsenkotiertes Unternehmen. Keystone

Vor über 30 Jahren hat Urs Ledermann im Zürcher Quartier Seefeld sein erstes Haus gekauft. Unterdessen besitzt seine Immobilienfirma rund 60 Häuser mit fast 500 Mietwohnungen im Wert von über 600 Millionen Franken. Mit dem angekündigten Gang an die Börse hätte die Firma weiter wachsen sollen.

Börsengang in letzter Minute abgesagt

Mit dem Geld, das mit dem Börsengang in die Kasse gespült worden wäre, hätten neue Häuser gebaut werden sollen. 130 Millionen Franken hat sich die Firma erhofft. Dieses Ziel wurde jedoch nicht erreicht. «Die Nachfrage ist unter den Erwartungen geblieben», sagt Konzernchef Michael Müller gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Um wie viel das Ziel verpasst worden ist, sagt Müller jedoch nicht.

Die Ledermann-Immobilien AG will weiter wachsen

Im Vorfeld des Börsenganges haben Anleger kritisiert, dass die Ledermann Immobilien AG zu wenig regional verteilt und hauptsächlich auf das Zürcher Quartier Seefeld konzentriert sei. Diese Kritik weist Michael Müller jedoch zurück: «Diese Frage stellt sich nicht, auch in Zukunft will sich die Firma aufs Seefeld konzentrieren.»