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Zürich Schaffhausen Das Billet für Bahn, Bus oder Tram wird teurer

Der Zürcher Verkehrsverbund darf die Billetpreise erhöhen – aber nur moderat. Darauf hat sich der Kantonsrat geeinigt. Anträge von SP und SVP, die Preise nur ganz wenig beziehungsweise markant zu erhöhen, waren chancenlos.

Pendler steigen in einee S-Bahn des Zürcher Verkehrsverbundes
Legende: Teurer, aber nicht markant teurer: Die Billetpreise für den ZVV dürfen moderat steigen. Keystone

Mit der Diskussion über die Billetpreise hat der Zürcher Kantonsrat die Debatte über die Zukunft des ZVV-Angebots begonnen. Es geht um die Strategie für die Jahre 2016 bis 2019. Und zum Auftakt legte Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker die Fakten auf den Tisch: «Bis 2019 rechnen wir mit 25 Prozent mehr Passagieren. Das sind weit über 100 Millionen Fahrgäste.»

Ein Viertel mehr Passagiere - das bedeutet auch, dass die Kosten für den öffentlichen Verkehr steigen. Und es stellt sich die Frage, wer diese Mehrkosten übernehmen soll. Sicher nicht nur die Fahrgäste, sagt die SP. In der ZVV-Strategie müsse explizit festgehalten sein, dass die Mehrkosten nicht alleine auf die Billetpreise abgewälzt werden. Die SVP forderte genau das Gegenteil. Sie will, dass die Preise markant steigen. Die Passagiere sollen gegen zwei Drittel der ÖV-Kosten übernehmen.

Weder der Antrag der SVP noch der SP überzeugte die anderen Parteien. Sie waren der Meinung, der Plan des ZVV sei gut und ausgewogen. Der sieht vor, dass die Billetpreise bis 2019 zwar teurer werden, aber nur moderat.

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