«Das Flugzeug schläft neben mir»

Auf dem Militärflugplatz Dübendorf beginnt am Samstag die Weltmeisterschaft im Modellkunstfliegen. Die Piloten und Richter sind bereits eingetroffen und haben fleissig geübt.

Der Doppelte Immelmann, der Humpty oder die Sanduhr – so heissen einige der Kunststücke, welche die Piloten in den nächsten acht Tagen in den Dübendorfer Himmel zeichnen.

Bewertet werden die Figuren von 20 Richtern. Diese schauen auf die Genauigkeit, den Schwierigkeitsgrad der Manöver, ob der Flug harmonisch ist und ob das Modellflugzeug in einem festgelegten Raum bleibt.

«Das ist Spitzensport»

103 Piloten und 38 Mannschaften aus fast 40 Ländern kämpfen in Dübendorf um Medaillen. Nur sehr wenige betreiben diese Sportart professionell. Die meisten, auch die Mitglieder der Schweizer Nationalmannschaft, sind Amateure.

Dennoch betont Wettbewerbsleiter Peter Germann: «Viele fliegen zwei bis dreimal die Woche. Jeder Pilot hat einen Trainer. Das ist Spitzensport, was hier betrieben wird.»