Öffentlicher Verkehr «Das ist ein sehr guter Entscheid für Zürich»

Der Kanton Zürich bekommt mehr Bundesgelder für den regionalen Personenverkehr. Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat die Aufstockung für den regionalen Personenverkehr bewilligt. Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh freut sich darüber.

Eine S-Bahn in voller Fahrt - leicht verschwommen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs zwischen Zürich und Winterthur ist dringend nötig. Keystone

Der Bund will in den nächsten vier Jahren rund vier Milliarden Franken für den regionalen Personen-Verkehr ausgeben. Dem Ständerat und dem Nationalrat war das zuwenig. Beide Räte stockten die Mittel auf und bewilligten weitere 144 Millionen Franken.

Als erster Rat sagte der Ständerat Ja zu den zusätzlichen Millionen, so wie es die Kantone gefordert hatten. Am Mittwoch stimmte nun auch der Nationalrat zu – wenn auch knapp mit 98 Ja- gegen 92 Nein-Stimmen. Für die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin ein sehr guter Entscheid, wie sie gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» sagte. Mit diesem zusätzlichen Geld ist der geplante Ausbau der S-Bahn im Raum Winterthur gesichert, das heisst, der Viertelstundentakt kann eingeführt werden.

«  Der Ausbau des S-Bahn-Angebots vor allem im Raum Winterthur ist nun gesichert.  »

Carmen Walker Späh
Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin

Die Zürcher Delegation des Nationalrates allerdings machte die Abstimmung spannend. Anfänglich waren die Grünliberalen, die SVP und der grösste Teil der FDP gegen eine Aufstockung des Kredits. Das Stimmenverhältnis sah alles andere als gut aus, dann aber wechselten die Grünliberalen die Seite und stimmten ebenfalls für die Aufstockung.