Das Schauspielhaus setzt auf Swissness

In der Saison 2016/17 präsentiert das Schauspielhaus Zürich eine Reihe von Schweizer Stücken: Auf die Pfauenbühne kommen der Frisch-Klassiker «Homo Faber» und die Bärfuss-Uraufführung «Frau Schmitz». Richtige Höhepunkte fehlen jedoch im Programm.

Flagge mit Bergen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Schweiz ohne Heimatkitsch: Das will das Schauspielhaus kommende Saison zeigen. ZVG/Schauspielhaus

Eröffnet wird die Spielzeit am 10. September in der Schiffbau-Halle mit Sophokles «Antigone» über «eine der grössten Heldinnen der Weltliteratur», wie Intendantin Barbara Frey am Mittwoch bei der Vorstellung des nächsten Spielplans sagte.

Zum Saisonstart am Pfauen gibt es eine Umsetzung von Lars von Triers Film «Dogville» für die Theaterbühne. Es folgt Max Frischs Klassiker «Homo Faber», der laut Barbara Frey «heute mindestens so virulent ist wie damals».

Einen Schwerpunkt setzt das Schauspielhaus kommende Saison bei Schweizer Stoffen. So werden etwa auch Stücke nach Romanen von Robert Walser und Markus Werner gezeigt.

Die Schweiz als Thema: Barbara Frey will dabei genau hinschauen, wie sie gegenüber dem «Regionaljournal» sagt: «Was passiert mit unserem Land, was passiert zwischen den Zeilen, ausserhalb des Heimatkitschs. Das interessiert uns!»