Dem Fussballstadion Schaffhausen läuft die Zeit davon

Das neue Fussballstadion für Schaffhausen braucht bis Mitte Januar 2014 eine gültige Baubewilligung. Liegt diese bis dann nicht vor, will Agnello Fontana, Präsident des FC Schaffhausen, das Handtuch werfen.

Baucontainer am Stadort des geplanten FCS-Parks, im Vordergrund eine Pfütze und Erdhaufen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hoffnungsloser Fall? Gut möglich, dass das geplante Schaffhauser Fussballstadion in diesem Stadium stecken bleibt. SRF

Seit mehr als sieben Jahren arbeitet FCS-Präsident Agnello Fontana daran, dass der FC Schaffhausen ein neues Stadion bekommt. Doch das Projekt kämpft seit Beginn mit Widrigkeiten. Ein erstes Projekt scheiterte daran, dass sich keine Investoren fanden. Die Baubewilligung konnte nicht eingelöst werden.

Für das neue Projekt hat Fontana zwar einen Investor gefunden, der einsteigen könnte. Doch nun streicht der Kanton Schaffhausen seine finanzielle Unterstützung. Fontana ist enttäuscht, er hofft aber immer noch, dass der Kanton noch einmal über diesen Entscheid nachdenkt. «Daran wird das Projekt aber nicht scheitern», sagt der FCS-Präsident gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

«  Bei diesem Projekt stimmt alles. Wenn ich es so abschliessen kann, ist gut, wenn nicht, dann muss man sich eingestehen, dass es nicht geht. »

Agnello Fontana
Verwaltungsratspräsident der FC Schaffhausen AG

Viel wichtiger ist für Fontana die Baubewilligung: «Ohne gültige Baubewilligung geht nichts.» Das Baugesuch ist eingereicht und Pro Natura hat dagegen Einwände erhoben. Werden diese in der Baubewilligung nicht berücksichtigt, könnte die die Organisation die Bewilligung anfechten. Und dann wird's eng für die Deadline von Angello Fontana. Bis Mitte Januar 2014 muss eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegen. Und wenn nicht? «Dann ist das Projekt für mich gestorben», sagt Fontana.