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Der FCS nimmt Stellung Der dauernde Kampf ums Überleben in der Challenge League

Legende: Audio Marco Truckenbrod Fontana im Gespräch abspielen. Laufzeit 06:02 Minuten.
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SRF: Marco Truckenbrod Fontana, noch vor dem Rückrundenstart hat der FC Wohlen für einen Paukenschlag gesorgt. Er steigt nach dieser Saison freiwillig ab. Schon wieder zieht sich ein Club aus der Challenge League zurück. Was ist faul in dieser Liga?

Marco Truckenbrod Fontana: Was Wohlen zum Verhängnis wurde, sind die infrastrukturellen Anforderungen. Wenn diese ein Club nicht erfüllen will, ist der Entscheid verständlich. Auch wir hätten ohne unser neues Stadion keinen Spitzenfussball mehr in Schaffhausen bieten können.

Die betroffenen Vereine kritisieren aber, dass die Auflagen immer grösser werden und schwieriger zu erfüllen sind.

Das ist sicher so. Man darf aber nicht vergessen, dass die Challenge-League-Vereine selbst bestimmt haben, wie ein Stadion-Katalog aussehen muss. Das hat die Fussballliga nicht einfach so verfügt.

Wie geht ein Klub wie der FC Schaffhausen mit diesen Anforderungen um?

Wir haben durch unser neues Stadion diesbezüglich keine Probleme. Die Frage für die Vereine ist aber schon, wie man das Ganze finanziert. Wenn man den Zuschaueraufmarsch in der Challenge League betrachtet, ist das natürlich schwierig.

Es ist ein dauernder Kampf ums Überleben?

Das ist so.

Das FCS-Stadion hat 8000 Sitzplätze. Eigentlich ist es viel zu gross.

Plant man längerfristig, dann braucht es ein solches Stadion. Auch im Hinblick auf einen möglichen Aufstieg in die Super League. Und dank einer solchen Infrastruktur ist es auch möglich, dass wir zum Beispiel Spiele der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft austragen können. Wir können so mehr bieten als nur FCS-Spiele.

Aber nochmal: Allein für die Challenge League ist das Stadion zu gross.

Natürlich, das ist so, wenn ein Klub wie der FC Zürich nicht mehr in der Challenge League spielt, der die Zuschauer in Scharen angelockt hat. Aber grundsätzlich lässt sich die Zahl der Sitzplätze auch steuern mit Sektoren, die wir aufmachen oder geschlossen lassen.

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