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Zürich Schaffhausen Die Arbeitssuche im Finanzbereich wird härter

Der Finanzplatz Zürich wird durchgeschüttelt: Nach der Grossbank CS baut nun auch der Versicherungskonzern Zurich massiv Stellen ab. Das Stellenangebot in der Finanzbranche wird kleiner, die Jobsuche schwieriger.

Zwei Männer schreiten mit Aktenkoffern über einen Platz
Legende: Die Jobsuche auf dem Finanzplatz Zürich dürfte schwierig sein. Keystone

Es ist nicht das erste Mal, dass der Finanzplatz Zürich Federn lassen muss. Vor acht Jahren bereits wurde er durchgeschüttelt. Auch während der Finanzkrise gingen Hunderte von Stellen verloren. Erstaunlich war jedoch, dass die Bankangestellten bald wieder Arbeit fanden, beispielsweise in der Versicherungsbranche.

Dies könnte jetzt, acht Jahre später, aber anders aussehen. Nicht nur die Banken sind betroffen, sondern auch die Versicherungen. Erst hat die Grossbank CS bekannt gegeben, dass sie massiv Stellen abbaut, am Mittwoch nun die Hiobsbotschaft aus der Versicherungsbranche: Die Zurich baut weltweit 8000 Stellen ab, davon 750 in der Schweiz, vor allem in der Region Zürich.

Die Jobsuche dürfte schwierig sein

Die Arbeitnehmer und -nehmerinnen, die vom Stellenabbau betroffen sind, werden es nicht so einfach haben, einen neuen Job zu finden, wie vor acht Jahren. Dies sagt Rolf Butz, Geschäftsführer des Kaufmännischen Verbandes Zürich, gegenüber dem Regionaljournal Zürich Schaffhausen: «Im Raum Zürich ist der Finanzsektor seit Jahren im Umbruch und dieser wird Spuren hinterlassen.»

Belastung für den Arbeitsmarkt Zürich

Wieviele Stellen im Finanzbereich auf lange Sicht definitiv verschwinden, das kann Rolf Butz nicht sagen. Aber für die Betroffenen werde es zunehmend schwierig, eine adäquate Stelle zu finden. Vor allem ältere Arbeitnehmer und - nehmerinnen ohne Weiterbildung werden nur mit Mühe eine neue Stelle finden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peach Meier (Peach Meier)
    Finanzplatz von unfähigen Beamten zu Tode reguliert. Teils wegen Erpressungen aus dem Ausland. Eigene Gesetze rückwirkend und eines Rechtsstaates unwürdig getreten/verletzt. Dazu das Land mit unbrauchbaren Kostenfaktoren fluten und fertig ist die Untergangssuppe! Und immer noch gibt es einen Haufen Menschen in diesem Land, die die Zusammenhänge nicht erkennen und nicht wissen, wie man ein erfolgreiches "Haus" führt. Multikulti und Abnahme der Eigenverantwortung sind tot. Checkt das endlich.
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    1. Antwort von Mike Steiner (M. Steiner)
      Danke! Besser könnte man es nicht zusammenfassen. Fehlt nur noch die Rolle der bonusgesteuerten Managern, denen ein nachhaltiges Geschäft eigentlich egal ist.
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    2. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Oswald Grübel sagte vor Jahren, dass "problemlos auf 30% der Arbeitnehmer verzichtet werden" könne". Zunehmende Automatisierung wird diese Zahl deutlich erhöhen; da helfen auch weniger Regulierungen nichts dagegen. Apropos Multikulti: Da haben uns die Amis in den Chefetagen bedeutend mehr geschadet als die Inder in den ausführenden Chargen. Und Eigenverantwortung ist auch mit Einbindung anderer als der Rütlikultur sehr gut möglich (das zumindest zeigt mir mein Privatleben).
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