Die Stadt Zürich in neuem Licht

Mit dem «Plan Lumière» möchte der Stadtrat markante Gebäude und Plätze in ein besseres Licht rücken. Das Budget für neue Projekte ist nun aufgebraucht. Für den letzten Schliff hat es noch gereicht.

Eine am Abendhimmel hell erleuchtete Münsterbrücke mit dem Grossmünster auf der linken Seite Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Beleuchtung der Münsterbrücke gehörte zu den ersten Projekten, die im Rahmen des «Plan Lumière» realisiert wurden. Keystone

Egal, ob Sechseläutenplatz mit Opernhaus, Quaibrücke oder Marktplatz in Oerlikon: Sie alle gehören zu den 30 Orten, die in besonderes Licht getaucht wurden. Zuletzt erhalten nun auch die Fassade des Zürcher Stadthauses, das benachbarte Fraumünster und das davorliegende Fraumünsterquai den beleuchtungstechnischen Feinschliff. Die neuen LED-Lämpchen tauchen ab der kommenden Nacht diese Bauten ins richtige Licht.

Danach ist aber Schluss. Der Rahmenkredit für den «Plan Lumière» von acht Millionen Franken ist mit dem Projekt Stadthausquai nämlich ausgeschöpft. In Zukunft erfolge die Finanzierung im Rahmen von Einzelprojekten, die bewilligt werden müssten, sagt Stefan Hackh, Mediensprecher des Tiefbauamts. Als mögliches weiteres Projekt nennt er den Münsterhof, welcher derzeit saniert wird.

Viel Energie gespart

Der «Plan Lumière» hat auch Energiekosten gespart. Dank der LED-Lampen sei der Energieverbrauch deutlich tiefer als zuvor. Die Beleuchtung der Bauten verbrauche 0,05 Promille des gesamten Elektrizitätsbedarfs der Stadt Zürich, führt Hackh aus. Bei der Beleuchtung werde auch darauf geachtet, dass nur die Fassade angestrahlt wird und kein Licht in den Nachthimmel abstrahlt.