«Diese EM ist eine Riesenkiste fürs Schweizer Volleyball»

Für einmal spielen im Zürcher Hallenstadion keine Rocker oder Eishockeyaner, sondern Volleyballerinnen. Zusammen mit Deutschland organisiert die Schweiz die Europameisterschaften - und ist seit 42 Jahren zum ersten Mal wieder mit einem eigenen Team dabei.

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Bildlegende: Spitzenvolleyball in Zürich: Nach 42 Jahren Pause sind auch die Schweizerinnen wieder dabei. Keystone

Fünf Tage lang Volleyballkunst auf höchstem Niveau. Dies gibts von Freitag bis Mittwoch im Zürcher Hallenstadion zu bewundern. Die Organisatoren erwarten 20'000 Zuschauerinnen und Zuschauer. «Den Schweizer Volleyball-Verband gibt es seit 55 Jahren. Und in diesen 55 Jahren gab es nie einen vergleichbaren Anlass in der Schweiz», sagt Presse-Chef Andreas Foerster im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» von Radio SRF.

Dank dem Bonus als Co-Organisator (zusammen mit Deutschland) nimmt erstmals seit 42 Jahren wieder eine Schweizer Frauen-Auswahl an einer Volleyball-Europameisterschaft teil - allerdings als Aussenseiterinnen. Die Schweizerinnen treffen in der Vorrunde auf Italien, Belgien und Frankreich, ein Weiterkommen wäre bereits ein grosser Erfolg.

Professionelle Vorbereitung

Um an der EM ein einigermassen konkurrenzfähiges Team präsentieren zu können, hat Swiss Volley vor dreieinhalb Jahren in Zürich und unter der Regie des nationalen Vorreiters Volero Zürich das Projekt «Stützpunkt Nationalteam» ins Leben gerufen. Seither bereiteten sich die mehrheitlich jungen Schweizer Spielerinnen jeweils von Mai bis August unter Svetlana Ilic, der mittlerweile ehemaligen Trainerin von Volero, unter professionellen Bedingungen auf die EM vor.