Wetterphänomene Donnerwetter im Zürcher Landesmuseum

Es ist ein beliebtes Smalltalk-Thema: Das Wetter. Die Bauern hatten ihre Regeln, die Wissenschaft hat ihre Analyse- und Messtechniken. Und wenn sie mit ihren Prognosen falsch liegen, wissen es alle. Grund genug für eine Ausstellung im Landesmuseum in Zürich.

Nebelmeer, aus dem nur die Spitze des Uetliberges und des Albis herausragen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Wetterprognose visualisiert: «Über dem Mittelland Hochnebel mit einer Obergrenze bei 800 Metern.» Daniel Gerstrasser, MeteoSchweiz

Das Wetter findet statt. Mit dieser Prognose liegt man sicher richtig. Doch wenn es genauer sein soll, wird es schwierig. Mit den heutigen Methoden der modernen Meteorologie kann die Wissenschaft zwar oft erstaunlich genau voraussagen, wann es zu regnen beginnt oder wann sich der Nebel lichtet. Aber wehe, die Prognose ist falsch!

Vor aller Augen

Keine andere Wissenschaft muss tagtäglich öffentlich den Tatbeweis für die Richtigkeit ihrer Erkenntnisse antreten. Die neue Ausstellung «Das Wetter. Sonne, Blitz und Wolkenbruch» im Zürcher Landesmuseum zeichnet den Weg nach, wie sich aus den alten Bauernregeln und einfacher Naturbeobachtung die moderne Meteorologie entwickelt hat.

Die Ausstellung – entstanden in Zusammenarbeit mit MeteoSchweiz – macht Wetterphänomene sinnlich erlebbar. In einem kleinen Wetterlabor können die Besucherinnen und Besucher selber kurzfristige Prognosen erstellen oder in Experimenten Unwetter entstehen lassen.