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Drohender Rechtsstreit Hat die Stadt Zürich illegal Händetrockner abmontiert?

Die Stadt Zürich hat 40 Stoffrollenspender durch Luftbläser ersetzt, die Baselbieter Firma RVR wehrt sich dagegen.

Waschbecken mit Spiegel und Seifenspender
Legende: Luftbläser statt Stoffrolle: Die Stadt Zürich soll dutzende Stoffrollenspender illegal abmontiert haben. ZVG

Nach dem Toilettengang werden die Hände gewaschen und dann getrocknet. Soweit, so klar. Wie man die Hände korrekt trocknet, das ist aber umstritten: Mit einem Papiertuch, einem Stoffroller oder doch einem Luftbläser?

Das kleine Unternehmen RVR rüstet öffentliche Toiletten mit Stoffrollen aus: seit 2002 auch Verwaltungsgebäude und Schulhäuser der Stadt Zürich. In den letzten Wochen habe die Stadt nun aber in einem ihrer Verwaltungsgebäude über 40 Stoffrollenspender der Firma RVR abmontiert und durch Lufttrockner ersetzt, sagt RVR-Chef Armand Rudolf von Rohr.

Bis Freitag sollen Stoffroller wieder montiert werden

Dies sei illegal gewesen, so von Rohr: «Wir haben einen Dienstleistungsauftrag, der frühestens Ende Jahr gekündigt werden muss und dies ist nicht passiert.» RVR verlangt deshalb, dass die 40 Stoffrollenspender bis am Freitg wieder montiert werden. Tut die Stadt Zürich dies nicht, droht RVR mit rechtlichen Schritten.

Es wäre nicht der erste Rechtsstreit, den sich RVR mit der Stadt Zürich liefert. 2013 entschied der Stadtrat, dass er in seinen neuen Gebäuden grundsätzlich nur noch Luftbläser installieren will. Der Fall ist vor Bundesgericht hängig.

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