Durchbruch fürs Universitätsspital Zürich

Das geplante Provisorium im Spitalpark kann gebaut werden. Der Heimatschutz hat seinen Widerstand aufgegeben und sich mit dem Universitätsspital geeinigt.

Spitalpark mit Blick auf ein Gebäudetrakt Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In Zukunft wird beim USZ der Heimatschutz ein Wörtchen mitreden. Keystone

Über ein Jahr dauerte der Streit. Nun haben der Zürcher Heimatschutz und das Universitätsspital Zürich (USZ) einen Deal beschlossen: Der Heimatschutz wird in die Planung und Umsetzung der baulichen Gesamterneuerung des USZ einbezogen. Im Gegenzug zieht der Heimatschutz seine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Baubewilligung des Modulbaus zurück.

Zudem verpflichtet sich das USZ, dass der Modulbau nach maximal zwanzig Jahren abgebrochen wird und dass auch ein weiteres Provisorium, der Stelzenbau, spätestens 2023 wieder aus dem Park verschwindet.

Voraussetzung für Gesamtsanierung

Die Einigung mit dem Heimatschutzist für das USZ von zentraler Bedeutung. Sie bringt das Spital einen entscheidenden Schritt weiter bei der dringend notwendigen Erneuerung seiner baulichen Infrastruktur.

Unter den neuen Voraussetzungen soll der Modulbau in rund drei Jahren bezogen werden können, erklärt Martin Waser, Präsident des Spitalrats. Der Modulbau dient als Ersatzfläche für Gebäudetrakte, die nicht mehr genutzt werden können oder neu erstellt werden müssen und ist damit die Voraussetzung, dass überhaupt saniert werden kann.