Versicherungen in Zürich Ein neues Gesicht fürs Zürcher Mythenquai

Die Zürich Versicherung baut ihren Hauptsitz um. Zwischen den denkmalgeschützten Jugendstil-Häusern wird ein Glasbau hochgezogen. Dafür hat die Versicherung einen Deal mit der Stadt abgeschlossen, der für Kritik sorgte. Doch die Bauerlaubnis steht.

    • 1.
      Das Gesicht des Mythenquais
      Der Hauptsitz prägt das Stadtbild des Versicherungsquartiers. Er wurde 1910 erbaut. Ein grosser Teil des Jungendstilbaus steht heute unter Denkmalschutz.
      Ein historisches Foto des Jugendstilbaus am Mythenquai. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Der Hauptsitz von 1910. zvg/Zurich Versicherungen

    • 2.
      Höher bauen für 8 Millionen Franken
      Der markierte Teil wird abgerissen. Die Versicherung hat die Erlaubnis, sieben Stockwerke hoch zu bauen. Sie hat mit der Stadt einen Deal ausgehandelt, damit sie höher bauen darf als üblich. Im Gegenzug zahlte die Zurich 8 Millionen Franken für die Erneuerung der Hafenpromenade.
      Das Gebäude aus der Vogelperspektive. Auf den hinteren Teil weist ein roter Pfeil Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Der mit Pfeil markierte Teil wird abgerissen. zvg/Zurich Versicherungen

    • 3.
      Repräsentativer Hintergrund für historische Gebäude
      Der Neubau stammt vom Wiener Architekten Adolf Krischanitz, der bereits den Erweiterungsbau des Museums Rietberg entworfen hat: «Die Planung inmitten der denkmalgeschützten Gebäude war eine Herkules-Aufgabe», sagt der Architekt und erklärt: «In der Glasfassade spiegeln und reproduzieren sich die alten Gebäude.»
      Ein Glasbau schein zwischen alten Gebäuden hervor. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Die alten Gebäude sollen sich in den neuen spiegeln. zvg/Zurich Versicherungen

    • 4.
      Mehr Platz für die Angestellten
      Der Neubau ist grösser als die heutigen Gebäude. Deshalb finden statt 1000 neu 1300 Angestellte Platz. Ob es diese Arbeitsplätze überhaupt braucht, ist allerdings fraglich. Der Versicherungskonzern streicht in den nächsten Jahren Stellen.
      Ein altes Gebäude, dazwischen ein Glasbau. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Das neue Glasgebäude in der Visualisierung. zvg/Zurich Versicherungen

    • 5.
      Der Abbruch hat bereits begonnen
      Seit Ende November hat die Zurich begonnen, die alten Gebäude abzureissen. In vier Jahren soll der Neubau stehen – Café und öffentliche Innenhöfe inklusive. «Wir leisten damit einen Beitrag zur Bereicherung des Quartiers», sagt Projektleiter Hans-Peter Bissegger. «Von Luxus will ich nicht sprechen, aber adrett soll der Hauptsitz schon werden.»
      Ein Bagger bricht ein Gebäude ab, dabei entsteht ein Regenbogen. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Bauarbeiten mit Regenbogen. zvg/Zurich Versicherungen