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Legende: Video SP Zürich nach Parteiwechseln unter Druck abspielen. Laufzeit 03:31 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 30.05.2019.
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Ein weiterer Abgang SP-Nationalrat Daniel Frei wechselt zur GLP

Daniel Frei, der ehemalige Präsident der Zürcher SP, verlässt seine Partei. Er hat die SP-Parteileitung heute Nachmittag informiert, dass er per sofort zu den Grünliberalen wechselt. Frei begründet seinen Wechsel damit, dass die SP immer ideologischer und dogmatischer geworden sei. Als Vertreter des rechten Parteiflügels habe er sich nicht mehr wohlgefühlt.

Ich musste feststellen, dass ich innerhalb der SP stark polarisiere.
Autor: Daniel FreiNationalrat

Wechsel zu zweit

Erst vor kurzem wurde Daniel Frei bei der Delegiertenversammlung als bisheriger SP-Nationalrat nur auf den 10. Listenplatz gewählt. Das habe ihn enttäuscht, so Daniel Frei: «Ich musste feststellen, dass ich innerhalb der SP stark polarisiere. Für mich war das nicht mehr stimmig – deshalb bin ich ausgetreten.» Auch seine Lebenspartnerin, die SP-Kantonsrätin Claudia Wyssen, wechselt mit Frei zu den Grünliberalen.

Grosse Enttäuschung bei der SP

Die Parteileitung der SP reagiert enttäuscht auf den Austritt der beiden prominenten Politiker. Den Vorwurf, der rechte Flügel komme innerhalb der Partei zu kurz, wehrt Co-Präsident Andreas Daurù ab: «Schliesslich hat die SP mit Daniel Jositsch einen prominenten Vertreter des rechten Flügels als Ständerat nominiert.»

Für die SP ist der Wechsel ein harter Schlag: Erst im Februar wechselte die ehemalige SP-Nationalrätin Chantal Galladé zu den Grünliberalen. Bereits zu Beginnn der kommenden Session wird Frei bei der GLP-Fraktion Platz nehmen. Bei den Wahlen im Herbst wird er allerdings nicht mehr für den Nationalrat kandidieren. Die GLP hat die Nationalratsliste bereits abgeschlossen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Immerhin findet der ExGenosse im TV klare Worte. Dass sich die SP radikalisiert habe und andere Meinungen nicht mehr zulasse.
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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Die Partei wechseln und sein Mandat mitzügeln. Das geht gar nicht. Müssten solche Politiker ihr Mandat abgeben, würden sie sich vermutlich einen Wechsel zweimal überlegen. Soviel zum Thema an die Macht und auch ans Geld klammern.
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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Ich dag's doch schon lang: Kommunisten. Die SP ist nicht mehr wählbar (und damit in guter Gesellschaft). Nicht umsonst fällt paneuropäisch die Parteienlandschaft auseinander. Das ist gut so. Die Menschen wollen harmonisierende Lösungen, kein links-rechts. Sie wollen weder Hamsterbacken noch Nationalallergie noch Gängelungen sehen.
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