«Eine Pensionskasse muss Risiken eingehen»

Die Zürcher Pensionskasse BVK soll noch weiter wachsen, sagt BVK-Chef Thomas Schönbächler als Wochengast des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen». Dabei äusserte er sich auch zum Risiko-Appetit der BVK und zur Diskussion über seinen Lohn.

Es habe ihn "sehr betroffen" gemacht, wie über seinen Lohn diskutiert worden sei, sagt Thomas Schönbächler. Auch für seine tägliche Arbeit sei dies eine schwierige Situation gewesen. Allerdings wollte er den Entscheid des BVK-Stiftungsrats, seinen Lohn von 260'000 Franken auf 320'000 Franken zu erhöhen, nicht kommentieren.

Er sei der Meinung, er habe bei der BVK bislang gute Arbeit geleistet, so Schönbächler. Die letzten fünf Jahre mit der Korruptionsaffäre und der Sanierung des Milliardenlochs seien anstrengend gewesen. Heute aber stehe die BVK mit einem Deckungsgrad von mehr als 96 Prozent sehr gut da.

Notwendiges Wachstum

Schon jetzt gehört die BVK zu den grössten Pensionskassen der Schweiz. Gemäss Thomas Schönbächler wird die BVK in den nächsten Jahren noch weiter wachsen. Dies habe nur Vorteile für die Versicherten: "Es ist für eine Pensionskasse notwendig, dass die Zahl der Aktiv-Versicherten wächst." Nur so könnten die vielen Renten finanziert werden.

Dabei müsse die BVK auch ein gewisses Risiko eingehen, denn bei konservativen Anlagen gebe es zuwenig Rendite, so Schönbächler. Die BVK garantiere ihren Versicherten weiterhin eine Rendite von 3.25 Prozent.