Hausärztlicher Notfalldienst Einigung im Streit um den neuen Notfalldienst

Besonders in ländlichen Gemeinden ein Problem. Ärzte und Gemeinden haben dank der Vermittlung des Kantons Zürich eine Lösung gefunden, wie der Notfalldienst in der Nacht oder an den Wochenenden aufrecht erhalten werden kann.

Mann liegt beim Hausarzt auf der Liege Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Immer erreichbar: Auch an Wochenenden und in der Nacht soll im Kanton Zürich ein Hausarzt verfügbar sein. Keystone

Streitpunkt waren vor allem die Kosten. Die Zürcher Gemeinden hätten den neu organisierten Notfalldienst mit einer Abgabe von 10 Franken pro Einwohner zur Hauptsache finanzieren sollen. Nun akzeptieren die Gemeinden und der Kanton Zürich das Konzept der Ärztegesellschaft grundsätzlich.

Die wichtigsten Punkte:

  • Es gibt eine einzige Notfallnummer für den ganzen Kanton Zürich.
  • Diese Zentrale macht erste Vorabklärungen und organisiert Hilfe.
  • Die Hilfe kann am Telefon erfolgen, bei einem Besuch in einer Praxis, bei einem Hausbesuch oder im Spital.
  • Die Kosten für diese zentrale Triage-Stelle übernehmen Ärzte, Kanton und Gemeinden gemeinsam.
  • Das neue Modell tritt auf Anfang 2018 in Kraft. Für 2017 braucht es eine Übergangslösung.