Feiern, Feuerwerk und Fussballfieber

Das «Züri Fäscht» 2016 hat die erste Nacht hinter sich. Hunderttausende von Menschen feierten weitgehend friedlich am Freitagabend rund ums Zürcher Seebecken. Trotz der vielen Leute kam es nie zu kritischen Situationen oder Engpässen.

Warm und trocken: Die Bedingungen zum Auftakt des grössten Festes der Schweiz waren perfekt. So blendete die Sonne bei der Flugshow des PC-7-Teams der Schweizer Luftwaffe beim Blick in den Himmel. Und auch den Wasserspringern bei der Quaibrücke bot sich bei ihren Kunststücken aus bis zu 20 Metern Höhe eine herrliche Kulisse.

Viele kombinierten am «Züri Fäscht» Fussball und feiern. Das Spiel Belgien-Wales konnte in verschiedenen Public Viewings verfolgt werden.

Neues Sicherheitskonzept

Das erste der drei Feuerwerke am diesjährigen «Züri Fäscht» lockte Hunderttausende ans Zürcher Seebecken und malte farbige Kunstwerke in den Nachthimmel. Trotz der vielen Menschen kam es in diesem Jahr auch nach dem Spektakel zu keinen kritischen Situationen, wie die Stadtpolizei am heutigen Samstag mitteilte.

Bei der letzten Ausgabe des Festes vor drei Jahren war es auf der Quaibrücke beinahe zu einer Massenpanik gekommen und eine Person hatte sich verletzt. In diesem Jahr wird deshalb ein neues Sicherheitskonzept angewendet.

Lärmklagen und sexuelle Belästigungen

Wie überall wo Leute feiern und viel Alkohol konsumiert wird, musste die Polizei am ersten Festtag aber auch eingreifen. So gingen bei der Stadtpolizei rund zwei Dutzend Lärmklagen ein. Drei Männer wurden wegen gewalttätigen Angriffen festgenommen. Eine Frau und zwei Männer wurden bei Auseinandersetzungen verletzt.

Mehrere Anzeigen gingen bei der Stadtpolizei zudem wegen sexueller Belästigungen ein. Eine Frau etwa war während des Feuerwerks auf der Rathausbrücke von einem Unbekannten von hinten sexuell bedrängt worden. Eine andere meldete, dass Frauen bei den WC-Anlagen beim Helmhaus sexuell belästigt würden.