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Zürich Schaffhausen Flüchtlinge am Zürichberg: Kein Aufreger in der Bevölkerung

Diese Woche sind 80 Flüchtlinge aus Ostafrika in ein Haus am Zürichberg eingezogen. Die Anwohner sehen darin kaum ein Problem, wie eine Umfrage des Regionaljournals zeigt. Vielleicht auch darum, weil das Nobelquartier bereits früher einmal Flüchtlinge aufgenommen und gute Erfahrungen gemacht hat.

Ein Mehrfamilienhaus an der Sonnenbergstrasse - hier leben seit dieser Woche 80 Flüchtlinge.
Legende: Kaum Widerstand aus der Bevölkerung: In dieser Liegenschaft an der Sonnenbergstrasse in Zürich wohnen die Füchtlinge. SRF

Es ist nicht das erste Mal, dass Flüchtlinge am Zürichberg untergebracht werden. An der Restelbergstrasse im Quartier Fluntern wohnten schon früher fünf Familien aus Ostafrika. «Wir hatten überhaupt keine Probleme mit ihnen», erklärt Martin Schneider, Präsident des Quartiervereins Fluntern, gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen». Die Kinder zum Beispiel hätten sich bestens in die Schule integriert. «Anfangs war natürlich Skepsis da, aber später gab es Stimmen, die sagten: Für unsere Skepsis und unsere Ängste schämen wir uns eigentlich.»

«Auch ein Nobelquartier muss Flüchtlinge aufnehmen»

Schneider hält es für den richtigen Weg, dass auch ein Nobelquartier Flüchtlinge aufnehmen muss: «Ich bin sehr für eine gesellschaftliche Durchmischung. Und entsprechend gehören Flüchtlinge auch dazu.» Was jetzt an der Sonnenbergstrasse gemacht werde, sei die Umsetzung der schweizerischen Asylpolitik. «Wenn wir mit dieser Politik nicht einverstanden sind, dann müssen wir das generell diskutieren, aber nicht am einzelnen Fall.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Ah, eine Durchmischung will man. Und es werden immer mehr und mehr. Und wir können nichts dagegen tun. Deshalb müssen wir am 9. Februar die Einwanderung aus den EU Ländern stoppen, damit mehr Platz für Flüchtlinge aus Afrika geschaffen werdenkann. (Hm!)
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Was heisst "früher einmal"? Wann war das? Will man dem Stimmvolk wieder Sand in die Augen streuen? Wir hatten mal Ungarn und Tschechen. Mit denen hatte man tatsächlich keine Probleme. Im Gegenteil, sie waren für unser Land eine Bereicherung. Sie brachten eine hochstehende Kultur mit: Viele namhafte Künstler liessen sich hier nieder.
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