«Für das Klettgau ist das ein Jahrhundertwerk»

Mit einem grossen Bahnfest wurde in Neunkirch die Bahnstrecke Erzingen-Schaffhausen eingeweiht. Die Elektrifizierung und der Ausbau auf zwei Spuren ist ein grosser Schritt für die Realisierung der Schaffhauser S-Bahn. Und das Klettgau werde attraktiver, verspricht Regierungsrat Reto Dubach.

Ein gelbes Baustellenfahrzeug auf zwei Bahnschienen. Dahinter grüne Felder. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Jetzt ist fertig Baustelle: Ab sofort ist die Strecke Erzingen-Schaffhausen wieder offen. zvg

Sieben Monate lang wurde gebaut. Bahnübergänge wurden geschlossen, Unterführungen gegraben und die Geleise von einer auf zwei Spuren ausgebaut. Nun ist sie fertig, die neue Bahnstrecke zwischen dem deutschen Erzingen und Schaffhausen.

Ab Sonntag fährt die Bahn wieder - seit Frühling 2013 verkehrten nur Ersatzbusse. Bis die elektrischen Züge die Dieselzüge ablösen, dauert es allerding noch bis Dezember - bis zum Fahrplanwechsel.

Attraktiv für Pendlerinnen und Ausflügler

«Mit diesem Ausbau wird das Klettgau attraktiver», sagt Regierungsrat Reto Dubach im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Denn das Klettgau rücke damit näher an Zürich und Schaffhausen - die beiden Städte sind innerhalb einer Stunde mit dem Zug erreichbar. Dubach hofft, dass das Klettgau damit zum Wohngebiet für Pendlerinnen und Pendler wird - oder zum Ausflugsziel für Zürcherinnen und Zürcher.

Die Strecke ist Teil der Hochrheinstrecke zwischen Schaffhausen und Basel. Und sie ist Teil der S-Bahn Schaffhausen, welche an die schnellen Verbindungen nach Zürich anknüpfen und die Pendlerinnen und Pendler in die Region weiter transportieren soll.