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Zürich Schaffhausen Für Zürich beginnt der Gotthard gleich nach Thalwil

Mit dem Gotthard-Basistunnel wird sich die Reise von Zürich nach Mailand vorerst um eine halbe Stunde verkürzen. Zeit vertrödeln die Züge vor allem zwischen Zürich- und Zugersee. Ein neuer Tunnel ist dort erst nach 2030 geplant – ausser die «Light»-Variante kommt nochmals auf den Tisch.

Eisenbahnzug fährt durch altmodisches Tunnelportal, im Vordergrund Blumenwiese
Legende: Nach Thalwil geht's in den Uralt-Tunnel. Das gilt auch für Schnellzüge nach Mailand. Keystone

Zwischen Thalwil und Baar zwängen sich die Schnellzüge durch zwei 120-jährige, einspurige Tunnels. Der neue Zimmerberg-Basistunnel, mit 20 Kilometern fast halb so lang wie der neue Gotthard-Basisitunnel, soll die beiden Uralt-Bauten dereinst ersetzen. Allerdings wird das Projekt erst ab 2030 realisiert, und es wird teuer.

Paul Stopper, Verkehrsplaner und geistiger Vater der Zürcher Durchmesserlinie, kämpft deshalb seit Jahrzehnten schon für die Variante «Zimmerberg light». Diese will die beiden bestehenden Tunnels modernisieren und teils neu bauen – mit wesentlich geringeren Kosten und in wesentlich kürzerer Zeit. Der Kanton Zürich hat Stoppers Kurzvariante bereits 2012 beerdigt und zieht die Langvariante vor. Bund und SBB favorisierten von jeher die Idee eines Basistunnels.

Kanton Zug prüft Kurztunnel-Variante

Das Zuger Kantonsparlament hat nun vor kurzem einem Vorstoss zugestimmt, der die Regierung beauftragt, die Variante mit Kurztunnels zwischen Baar und Thalwil noch einmal zu prüfen. Damit könnte «Zimmerberg light» wieder ein Thema werden. Wieviel Chancen das Projekt noch hat, ist allerdings unklar.

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