Fusionsgespräche zwischen Kyburg und Illnau-Effetikon gestartet

Die Gemeinde Kyburg will ihre Lasten nicht mehr alleine tragen. Wunschpartnerin für eine Fusion ist die Stadt Illnau-Effretikon. Bis im Sommer 2015 wollen die beiden Gemeinden die Modalitäten einer Fusion nun klären.

Die Dächer des Dorfes Kyburg im Schatten der mittelalterlichen Burg im Hintergrund der Blick über das Umland. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dank Fusion zu einer eigenen Burg? Die Stadt Illnau-Effretikon will genau wissen, was sie sich damit einhandelt. Keystone

Für Illnau-Effretikon ist klar: Aus der Eingemeindung von Kyburg dürfen der Stadt keine Nachteile erwachsen. Die beiden Gemeinden erwarten deshalb, dass sich der Kanton an den Kosten beteiligt. Das Gesuch soll bis Mitte April abgeschickt werden.

Abklärungen in verschiedenen Bereichen nötig

Parallel dazu arbeiten die beiden Gemeinden am Vertrag, der den Zusammenschluss regeln soll. Arbeitsgruppen untersuchen, was der Schritt für die Bereiche Verwaltung-Personal-Finanzen, Schule und Werke bedeutet. Schon im Herbst soll der Vertrag dem Grossen Gemeinderat Illnau-Effretikon vorgelegt werden.

Läuft alles nach Plan, stimmt die Bevölkerung der beiden ungleichen Partner im nächsten Sommer über den Zusammenschluss-Vertrag ab. Sagen beide Partner Ja dazu, kann der Zusammenschluss per 1. Januar 2016 vollzogen werden.