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Zürich Schaffhausen Geriatrienetz Zürich: Stadt und Kanton Zürich weben es gemeinsam

Wegen der Herzmedizin sind sich Stadt und Kanton Zürich in die Haare geraten. Bei der Altersmedizin klappt es besser. Mit dem «Geriatrienetz Zürich» soll die Zusammenarbeit verbessert und der Mangel an Personal behoben werden.

Senioren bei einem «Acitivity-Programm» in der Geriatrieabteilung des Zürcher Waidspitals.
Legende: Senioren bei einem «Acitivity-Programm» in der Geriatrieabteilung des Zürcher Waidspitals. Keystone

Schon heute arbeiten das Stadtspital Waid, das Unispital Zürich und die verschiedenen Pflege- und Alterszentren zusammen. Das neue «Geriatrienetz Zürich» soll diese Zusammenarbeit nun noch verstärken und optimieren. Vorgesehen ist beispielsweise, dass betagte Patientinnen und Patienten nach einer Operation im Unispital einfacher ins Stadtspital Waid verlegt werden können.

Den Nachwuchs für Geriatrie begeistern

Das neue Netz soll aber auch dabei helfen, neue Fachärzte für die Geriatrie zu begeistern, denn die Schweiz und auch die Stadt Zürich sind dringend auf Ärzte angewiesen, die sich auf Altersmedizin spezialisieren. «Der Medizinstudent erhält einen umfassenden Einblick in alle Aspekte der Altersmedizin», sagt Heike Bischoff, Direktorin der Klinik für Geriatrie am Universitätsspital Zürich und Inhaberin des neuen Lehrstuhls für Geriatrie an der Universität Zürich.

Stolz und Skepsis bei der Stadt

Anders als in der Herzmedizin haben Kanton und Stadt Zürich in der Geriatrie einen Weg gefunden, um zusammenzuarbeiten. Dies liege vor allem daran, dass die Pflegezentren und das Stadtspital Waid sehr direkt beteiligt seien und auch von der Forschung profitieren könnten, sagt die zuständige Stadträtin Claudia Nielsen gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Ein wenig Skepsis ist offenbar trotzdem vorhanden: Noch müsse sich das neue Netzwerk im Alltag bewähren, meint Nielsen. Und wie andere Projekte auch werde das Projekt laufend evaluiert und bei Bedarf angepasst.

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