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Insekten essen Geröstete Grillen mit Mehlwurm-Wasabi-Brötchen

Ab Januar ist es erlaubt, in der Schweiz Grillen, Heuschrecken und Mehlwürmer in Läden zu verkaufen. Auf diesem Markt mischt das Winterthurer Unternehmen Essento an vorderster Front mit. Vor Kurzem hat das Jungunternehmen ein Kochbuch veröffentlicht – mit äusserst gewöhnungsbedürftigen Rezepten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Rund zwei Milliarden Menschen ernähren sich bereits heute teilweise von Insekten. Die UNO-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) kommt in einem Bericht, Link öffnet in einem neuen Fenster aus dem Jahr 2013 zum Schluss, dass Insekten «die Proteinquelle der Zukunft» sind.
  • Mit der neuen Lebensmittelverordnung, Link öffnet in einem neuen Fenster, die Anfang 2017 in Kraft tritt, werden auch in der Schweiz Insekten zum Verkauf zugelassen. In die Regale kommen: die Larve des Mehlwurms (Tenebrio molitor), die Hausgrille (Acheta domesticus) und die Europäische Wanderheuschrecke (Locusta migratoria).

Das Winterthurer Unternehmen Essento, Link öffnet in einem neuen Fenster engagiert sich bereits seit einigen Jahren für die Zulassung von Insekten. Im März 2014 luden Christian Bärtsch, Matthias Grawehr und Stefan Schulze Parlamentarier im Bundeshaus zum Mehlwurm-Burger ein. Inzwischen hat der Bund reagiert und den Verkauf von Insekten bewilligt.

Anfang Jahr hat der Winterthurer Bärtsch zusammen mit dem Koch Adrian Kessler ein Insekten-Kochbuch, Link öffnet in einem neuen Fenster auf den Markt gebracht. Und Anfang 2017 will das Essento-Team – zusammen mit Coop – den ersten Mehlwurm-Burger auf den Schweizer Markt bringen.

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