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Grosse Pläne am Campus Irchel Wie die Universität Zürich am Irchel wachsen möchte

Ein Hochhaus, ein Campus-Dorf und doppelt so viele Studenten: Kanton und Universität haben viel vor am Standort Irchel.

Blick von oben auf eine Anlage mit Park und Häusern. Eine Luftaufnahme.
Legende: In Zukunft sollen 13'000 Studentinnen und Studenten an den Irchel strömen. zvg (Kanton Zürich)

Die Universität Zürich möchte sich langfristig als Stadtuniversität mit zwei Standorten positionieren. Um dies zu ermöglichen, will sie den Campus Irchel von Grund auf modernisieren und ausbauen.

Künftig sollen am Irchel doppelt so viele Leute studieren wie bisher. Naturwissenschaften, Informatik, Sozialwissenschaften und Tiermedizin: Alle diese Fächer sollen am Standort zusammengezogen werden.

Damit es genügend Platz hat, ist ein «Gesamtcampus Irchel» geplant. Dieser soll bis in 25 Jahren fertiggestellt sein und folgende Änderungen bringen:

  • Ein Hochhaus bis sechzig Meter soll entstehen.
  • Auch die Gebäude beim Tierspital sollen höher werden.
  • Beim Strickhof soll ein kleines Dorf mit Wohnungen für Studenten und Dozentinnen gebaut werden.

Der Ausbau sei für die Universität Zürich dringend notwendig, meint Rektor Michael Hengartner: «Im internationalen Wettbewerb haben wir keine Chance, wenn wir nicht wachsen und den Studierenden und Forschern eine Ausbildung auf höchstem Niveau anbieten können.»

Verdichten - und mehr Grünfläche

Das Wachstum soll in erster Linie über Verdichtung erreicht werden. Das führt dazu, dass der Irchelpark trotz grosser Pläne erhalten bleibt. Auch sonst ist auf dem Areal mehr Freiraum geplant.

Bildvergleich

Regler nach links verschieben Regler nach rechts verschieben
Legende:Mehr grün - nachher soll es am Campus Irchel mehr Freiraum geben.zvg (Kanton Zürich)

Die grosse Herausforderung wird sein, dass der Unterricht während des Ausbaus weiterlaufen kann. Ausserdem dürften die Pläne ins Geld gehen. Die Universität wächst ja nicht nur am Standort Irchel, auch am Standort im Zentrum an der Rämistrasse ist ein Ausbau geplant. Alles in allem dürften es Investitionen in Milliardenhöhe sein.

Dieses Geld stammt vom Kanton. Die Baudirektion hat deshalb alles in einem einheitlichen Gestaltungsplan zusammengefasst. Dieser liegt vom 21. September bis am 19. November auf, so dass sich die Öffentlichkeit dazu äussern kann.

Gleichzeitig darf sich auch der Stadtrat zu den Plänen äussern. Denn die Stadt muss für den angedachten Ausbau ihre Bau- und Zonenordnung (BZO) anpassen. Ebenfalls eine Änderung bedarf es im kantonalen Richtplan, über den der Kantonsrat entscheidet.

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