Grosse Solidarität mit den Flüchtlingen

Über 1000 Menschen haben sich an einer bewilligten Kundgebung in Zürich für eine Lockerung der Schweizer Asylpolitik eingesetzt. Am Rand der Kundgebung kam es zu Scharmützeln zwischen der Polizei und Linksautonomen.

Aufgerufen zur Kundgebung hatte ein Kollektiv von Kunstschaffenden. Kurzfristig hatte die Gruppe die Stadtpolizei Zürich um eine Bewilligung ersucht, und diese auch in letzter Minute erhalten.

Die Flüchtlings-Solidaritätsdemonstration begann um 14 Uhr auf dem Helvetiaplatz. Die gut 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer forderten, die Politik müsse die Asylvorschriften lockern und die «Grenzen aufmachen». Da sich auch Mitglieder des linksautonomen «Revolutionären Aufbaus» vor Ort befanden, kam es am Rand der Kundgebung zu Scharmützeln mit der Polizei.

Fussballturnier mit Flüchtlingen

Ganz und gar friedlich verlief eine andere Aktion für Flüchtlinge: Der «Kick für Toleranz», ein Grümpelturnier auf der Winterthurer Schützenwiese. Die Resonanz war gross: Rund 50 Teams meldeten sich an, darunter 30 Gruppen von Flüchtlingen, die zurzeit in der Schweiz leben. Neben dem Fussballturnier gab es ein Rahmenprogramm mit Musik und Theateraufführungen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Illegaler Umzug für Flüchtlinge

    Aus Tagesschau vom 5.9.2015

    Weit über tausend Personen haben heute in Zürich gegen die restriktive Flüchtlingspolitik demonstriert. Weil aus der bewilligten Kundgebung eine nicht bewilligte Demonstration wurde, hat die Polizei Gummischrot und Tränengas eingesetzt.