Güsel, Glas und Gestank

Auch nach der diesjährigen Street Parade blieben wieder über hundert Tonnen Abfall auf Zürichs Strassen zurück. Beim Kampf gegen den Uringestank kam den Strassenputzern auch der Regen zu Hilfe.

Raver am Abend der Street Parade 2011 - Abfall liegt am Boden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Raver gehen, der Abfall bleibt: Abend an der Street Parade 2011. Keystone

Noch bevor in der Nacht auf Sonntag die letzten Soundsysteme auf den Love Mobiles abgeschaltet waren, machten sich schon die Putzequipen von Entsorgung und Recycling Zürich auf den Weg, um die Umzugsroute vom Abfall der Raverinnen und Raver zu säubern. Gemäss Mediensprecherin Leta Filli waren die Arbeiten bereits am Sonntagmittag abgeschlossen.

Insgesamt wurden 113 Tonnen Abfall eingesammelt. Dazu kommen 500 Kilogramm Glas und 170 Kilogramm PET / Aluminium. «Das ist etwa im Rahmen der früheren Jahre», so Filli.

Regen hatte Vor- und Nachteile

Durch den Regen am Samstagabend wurde der Abfall auf den Strassen nass und schwer, was die Arbeit der Putzequipen erschwerte. Aber der Regen hatte gemäss Leta Filli auch einen positiven Effekt: «Der Uringestank der Wildpinkler wurde dadurch etwas weggewaschen.» Allerdings dürfte die Innenstadt erst am Montagabend komplett vom Raver-Urin befreit sein.