Zürcher Knabenschiessen Gute Bedingungen - und einmal das Maximum

Im Zürcher Albisgüetli wird eine neue Schützenkönigin, ein neuer Schützenkönig gesucht. Das Maximum von 35 Punkten hat am Samstag ein Knabe erreicht.

Ein Knabe zielt mit seinem Gewehr und wird von einem Betreuer instruiert. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Punktemaximum im Visier: Wie viele es wohl dieses Jahr schaffen werden? Keystone

Auf dem Zürcher Albisgüetli ist seit Samstagvormittag das traditionelle Wettschiessen im Gang: Am ersten Tag des Knabenschiessens hat ein Knabe das Maximum von 35 Punkten erreicht: der 16-jährige Jakob Marten aus Auslikon im Zürcher Oberland. Drei Mädchen und ein Knabe schafften 34 Punkte.

Es herrschten eigentlich ideale Bedingungen zum Schiessen, erklärt Mediensprecher Stefan Bachmann: «Wenn die Sonne nicht scheint, ist die Scheibe nicht so grell beleuchtet. So kann das Licht die Sicht nicht verfälschen.» Und der Regen mache den jungen Schützinnen und Schützen nichts aus. Sie würden ja im Trockenen schiessen.

Am Sonntag und am Montag wird weiter geschossen. Der neue Schützenkönig, die neue Schützenkönigin wird dann am Montagvormittag um elf Uhr erkoren.

Dann zeigt sich im Ausstich, wer in die Fussstapfen von Niel Geiger tritt. Der damals 14-jährige Zürcher setzte sich 2016 gegen zwölf Mädchen und Jungen durch.