Heisser Sound, kaltes Eis und ein Abschied

Die besten Eiskunstläuferinnen und Läufer aus der ganzen Welt. Grossartige Musikerinnen und Musiker und eine spiegelglatte Eisfläche. Dieser Mix zieht seit 1996 jedes Jahr rund 80‘000 Leute in die grosse Show «Art on Ice».

Laut ist es hoch über der Eisfläche, sehr laut. Und man ist dankbar für den Ohrenschutz, den ein Sponsor am Eingang grosszügig verteilt. Die Show beginnt mit einem harten Schlagzeug Solo. Dazu schwebt die Italienerin Carolina Kostner leicht und elegant übers Eis. Ein Bruch, der gleich von Anfang an klar machen soll, dass die Organisatoren Grenzen sprengen wollen. Eiskunstlauf will heute mehr sein, als schöne Schritte zu seichter Musik. Am deutlichsten zeigt das die französisch-kanadische Truppe «Le Patin Libre». Sie will den Eistanz weg von klassischen Pirouetten hin zum modernen Tanz bringen.

Abschied von Sarah Meier

Für die emotionalen Momente aber sorgen die Schweizer. Da ist Stéphane Lambiel, der doppelte Weltmeister aus dem Wallis. Noch emotionaler und noch ausdrucksvoller als vor einem Jahr schwebt er über die Eisfläche, perfekt begleitet von Nelly Furtado. Und mindestens so emotional ist der Abschied von Sarah Meier. Nach 14 Auftritten bei Art on Ice hört sie auf mit dem Showbetrieb und wird Journalistin.

fanc;meys; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr