Jede Klasse hat einen Lehrer oder eine Lehrerin

Der Lehrermangel gehört im Kanton Zürich schon bald der Vergangenheit an. Zehn Tage vor Schulbeginn konnten alle Klassenlehrerstellen besetzt werden. Schwierigkeiten gab es dieses Jahr nur auf der Kindergartenstufe.

Ein Erstklässler stützt seinen Kopf in beide Hände und schaut etwas müde in die Welt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Aller Anfang ist schwer: Der Schulbeginn ist ein grosser Schritt für die Kleinen. Keystone

Der Lehrermangel im Kanton Zürich liegt noch nicht lange zurück und er war so gross, dass der Kanton handeln musste. An der Pädagogischen Hochschule Zürich wurde eine Ausbildung für Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen eingerichtet. Dank dieser Ausbildung gab es für das Schuljahr 2015/2016 genügend Bewerbungen für die Lehrerstellen.

Heikle Situation auf der Kindergartenstufe

In den letzten Jahren ist die Zahl der Kinder auf der Kindergartenstufe stark angewachsen. Innherhalb von fünf Jahren nahm die Zahl der Vollzeitstellen auf dieser Stufe um 200 zu. Noch im Frühjahr schlug die Bildungsdirektion Alarm, nun konnten aber alle 2000 Stellen besetzt werden. «Schulleiter und Schulpfleger haben sich sehr bemüht, Kindergärtnerinnen zu finden», sagt Martin Wendelspiess, Chef des Volksschulamtes Zürich, gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Es sei vor allem deren Verdienst, dass alle Stellen besetzt werden konnten.

Für jede Schulklasse eine Lehrerperson

Im Kanton Zürich unterrichten rund 14'000 Lehrerinnen und Lehrer auf der Primar- und auf der Sekundarschule. Offen sind lediglich noch ein paar kleinere Teilpensen, insbesondere heilpädagogische Fachleute. Gemäss Martin Wendelspiess ist das nicht problematisch. Die Schulen fänden jeweils immer vorübergehende Lösungen, bis solche Pensen definitiv besetzt werden können.